Pressemitteilung der Piratenpartei Bremerhaven
Bremerhaven, 28. November 2011
Die Piratenpartei Bremerhaven fordert, eine Kastrationspflicht für freilaufende Katzen im Ortsgesetz der Stadt Bremerhaven aufzunehmen. Auch abseits ihrer Kernthemen beschäftigen sich die Piraten mit kommunalen Angelegenheiten.
Fakt ist: immer mehr freilaufende und wilde Katzen streifen durch Bremerhaven. Viele vermehren sich unkontrolliert und verbreiten so vermehrt Krankheiten, stellen eine Belästigung der Bevölkerung und eine potentielle Gefahr für Singvögel dar. Das Tierheim ist restlos überfüllt und denkt sicher schon über einen Aufnahmestopp nach. Auch die wildlebenden Tiere selbst sind großem Leid ausgesetzt, da ihnen im Falle von Krankheiten oder Verletzungen meist keine tierärztliche Hilfe zuteil wird. In Österreich ist das Kastrationsgebot bereits im Tierschutzgesetz verankert.
Um diese Problematik auf lange Sicht eindämmen und schließlich völlig beenden zu können, wäre eine Kastrationspflicht für alle freilaufenden Katzen unerlässlich. Privathalter sind aufzufordern, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Menschen, die wildlebende Katzen füttern, müssen auch in der Verantwortung stehen, diese kastrieren zu lassen. Nach dem Eingriff werden die Tiere gekennzeichnet und kostenfrei registriert, um sie zukünftig problemlos identifizieren zu können. Bedenkt man, dass eine geschlechtsreife Katze im Normalfall zwei- bis dreimal im Jahr 4-6 Nachkommen zeugt, kann man sich ausmalen, wie sich die Situation immer weiter verschärft.
Die Finanzierung ist in den anstehenden Haushaltsberatungen unbedingt sicherzustellen.
Für den Vorstand
Mario Tants



Warum kann man die Katzen nicht fangen und einschläfern? Wäre auch noch billiger+schneller.
Du magst wohl keine Katzen, die fangen aber zumindest die Mäuse und Ratten in Bremerhaven.Da gibst ja auch genug von.