Piratenpartei lehnt jegliche Kameraüberwachung im öffentlichen Raum ab

Die Piratenpartei Bremerhaven fordert erneut, jegliche unnötige Kameraüberwachung im öffentlichen Raum einzustellen.

Nachdem heute in der hiesigen Nordsee-Zeitung eine Stellungnahme der Landesbeauftragten für den Datenschutz, Dr. Imke Sommer, zu dem aus Sicht der Piratenpartei Bremerhaven rechtswidrigen Einbau von Überwachungskameras zu lesen war, stellt auch die Piratenpartei nochmals klar, dass sie den Ausbau einer wie auch immer gearteten Überwachungsinfrastruktur ablehnt.

Schon im Wahlprogramm zur Wahl im Mai 2011 war zu lesen „lieber ein neuer Polizist als eine neue Kamera“. Die Piratenpartei weist darauf hin, dass eine Kamera kein Verbrechen verhindern kann und so lediglich eine trügerische Sicherheit vorgegaukelt wird, die einer wirklichen Prävention die finanziellen Mittel nimmt. Kein gewaltbereiter und zusätzlich alkoholisierter potentieller Täter wird sich auf diese Weise von einem Angriff auf die Retter abhalten lassen. Auch der Diebstahl von Medikamenten kann auf andere Weise verhindert werden; eine Überwachungskamera leistet dies nicht.

Die Piratenpartei fordert den Dezernenten auf, sich sachkundig zu machen und von diesem unsinnigen Verfahren, das in die Persönlichkeitsrechte der Bürger eingreift, alsbald Abstand zu nehmen. Sollte Stadtrat Hoffmann durch unnötige Gerichtsverfahren Steuergeld verschwenden, bleibt ihm nur der Rücktritt.

Thorsten Eggers
Stellvertretender Vorsitzender
Kreisverband Bremerhaven

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Piratenpartei plant einen weiteren Heimathafen

Bremerhaven, 1.12.11

Pressemitteilung

Piratenpartei plant einen weiteren Heimathafen

Die Piratenpartei will auch den Cuxhavenern die Möglichkeit geben, diese neue Partei auch einmal außerhalb des Internets kennen zu lernen. Daher laden Sie alle Interessierten zu einem ihrer so genanten „Stammtische“ am 7. Dezember 2011 ab 19:00 Uhr ins Nautico, Poststraße 11 in Cuxhaven ein.

Die Ziele der seit der Wahl ins Berliner Abgeordnetenhaus auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannten Partei konzentrieren sich bislang auf den stärkeren Schutz und eine stärkere Beachtung der Grundrechte, die Abkehr vom “Prinzip der Geheimhaltung” in Politik und Verwaltung, das Recht des Einzelnen, die Nutzung seiner persönlichen Daten zu kontrollieren, das Recht auf freien Zugang zu Information und Bildung und die Veränderung des Patent- und Urheberrechts.

Für die Piratenpartei ist „Mitmachen ohne Barriere“ das Gebot der Stunde und so kann jedermann und jederfrau unangemeldet und ohne Berührungsängste zu den Treffen dazu kommen und schauen, fragen oder diskutieren.

Mario Tants

Vorsitzender – Piratenpartei Deutschland Kreisverband Bremerhaven

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Kastrationspflicht wäre eine Lösung

Pressemitteilung der Piratenpartei Bremerhaven

Bremerhaven, 28. November 2011

Die Piratenpartei Bremerhaven fordert, eine Kastrationspflicht für freilaufende Katzen im Ortsgesetz der Stadt Bremerhaven aufzunehmen. Auch abseits ihrer Kernthemen beschäftigen sich die Piraten mit kommunalen Angelegenheiten.

Fakt ist: immer mehr freilaufende und wilde Katzen streifen durch Bremerhaven. Viele vermehren sich unkontrolliert und verbreiten so vermehrt Krankheiten, stellen eine Belästigung der Bevölkerung und eine potentielle Gefahr für Singvögel dar. Das Tierheim ist restlos überfüllt und denkt sicher schon über einen Aufnahmestopp nach. Auch die wildlebenden Tiere selbst sind großem Leid ausgesetzt, da ihnen im Falle von Krankheiten oder Verletzungen meist keine tierärztliche Hilfe zuteil wird. In Österreich ist das Kastrationsgebot bereits im Tierschutzgesetz verankert.

Um diese Problematik auf lange Sicht eindämmen und schließlich völlig beenden zu können, wäre eine Kastrationspflicht für alle freilaufenden Katzen unerlässlich. Privathalter sind aufzufordern, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Menschen, die wildlebende Katzen füttern, müssen auch in der Verantwortung stehen, diese kastrieren zu lassen. Nach dem Eingriff werden die Tiere gekennzeichnet und kostenfrei registriert, um sie zukünftig problemlos identifizieren zu können. Bedenkt man, dass eine geschlechtsreife Katze im Normalfall zwei- bis dreimal im Jahr 4-6 Nachkommen zeugt, kann man sich ausmalen, wie sich die Situation immer weiter verschärft.

Die Finanzierung ist in den anstehenden Haushaltsberatungen unbedingt sicherzustellen.

Für den Vorstand

Mario Tants

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Pressemitteilung der Piratenpartei LV Bremen – Rechtsfreier Raum

Bremen, 15. November 2011

Rechtsfreier Raum

Das Internet darf kein rechtsfreier Raum werden – da sind sich Piraten und Innenpolitiker merkwürdigerweise einig. Von welcher Seite droht dem Internet aber Gefahr? Hier unterscheiden sich die Positionen.

Am Mittwoch, den 16. November redet der BKA Präsident Jörg Ziercke über Internet- und Wirtschaftskriminalität. Hierzu lädt die Konrad-Adenauer-Stiftung in das Haus Schütting ein.

Sie werden an diesem Abend vermutlich viel über Wirtschaftskriminalität, Terror und Kinderpornografie zu hören bekommen. Und in der Tat droht der Gesellschaft hierdurch erheblicher Schaden. Mit diesen Totschlagargumenten begründet Herr Ziercke gerne seine Forderungen nach noch mehr Überwachungsbefugnissen.

All diese Taten sind aber bereits strafbar und es mangelt nicht an
Gesetzen, um gegen die Täter vorzugehen. Durch Herrn Zierckes Bestrebungen zum Ausbau der Internetüberwachung droht der Gesellschaft allerdings eine zusätzliche Gefahr.

Egal ob Internetsperren, Vorratsdatenspeicherung oder Bundestrojaner -
Verbrechen werden damit nicht verhindert. Diese Instrumente dienen im besten Fall der Aufklärung. Sollten sie aber missbraucht werden, dienen sie der Zensur, der Überwachung und im schlimmsten Fall sogar einer Polizeiwillkür.

Herr Ziercke verweist an dieser Stelle immer auf den makellosen Ruf seiner Behörde und die Integrität seiner Beamten. Genau dies stellen wir allerdings in Frage. Den Sicherheitsbehörden ist offenbar nicht zu trauen. Das beweist der beliebige Umgang mit dem Bundestrojaner, das beweisen die falschen Aussagen des Herrn Ziercke, das beweist der Habitus eines BKA-Präsidenten, der sich scheinbar über dem Bundesverfassungsgericht stehen sieht.

Herr Ziercke musste mehrfach seine falschen Aussagen korrigieren, sagt aber auch jetzt noch, dass der Trojaner und die Vorratsdatenspeicherung eingesetzt werden müssen – unabhängig davon, dass das Bundesverfassungsgericht sie als illegal erklärt hat.

Man kann einer Behörde, die Beweise fälscht und Gerichte täuscht[1] wohl auch kaum einen makellosen Ruf attestieren. Wenn nicht der Verfassungsschutz in Deutschland einen ähnlich schlechten Ruf hätte, müsste man fordern, das BKA vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen.

Er macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt

Auch in der Diskussion um die Vorratsdatenspeicherung manipuliert Herr Ziercke gerne mal die Statistik zu seinen Gunsten[2]. So hat er seine Mitarbeiter Anfang des Jahres bewusst ins Leere laufende Anfragen an Internetprovider stellen lassen. Die Provider konnten diese Anfragen natürlich nicht beantworten, da sie nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts die unzulässige Speicherung von IP-Adressen eingestellt hatten. Herr Ziercke konnte dann lautstark verkünden “In bis zu 85 Prozent der Fälle könne seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts die IP-Adresse eines Computers, der für eine Straftat benutzt worden sei, keinem bestimmten Nutzer mehr zugeordnet werden” und bezeichnete dies als „Skandal“. Die Piratenpartei Bremen betrachtet es hingegen als Skandal, dass immer noch 15 Prozent der Provider sich nicht an das Urteil des obersten Deutschen Gerichtes hielten.

Die Erklärungen des Herrn Ziercke sind Nebelkerzen die in völliger Abwesenheit fachlicher Kompetenz gezündet werden, um einen objektiven Blick auf die Sicherheitslage zu verhindern. Aufklärung über Fehler im Amt soll in nicht-öffentlichen Ausschüssen erfolgen, Fehlverhalten wird nicht geahndet und die Bevölkerung wird getäuscht. Was ist von einer solchen Behörde zu erwarten?

Der Landesverband Bremen der Piratenpartei fordert daher eine öffentliche Aufklärung der Trojaner-Affäre, personelle Konsequenzen und den Rücktritt der politisch Verantwortlichen. Zuallererst den Rücktritt von Innenminister Hans-Peter Friedrich und BKA-Präsident Jörg Ziercke – am besten heute Abend.

Darüber hinaus fordern wir ein endgültiges Verbot von Trojanern und eine
klare Absage an die Vorratsdatenspeicherung.

http://www.heise.de/tp/artikel/35/35794/1.html

http://www.heise.de/tp/artikel/35/35835/1.html

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Kreisvorstandssitzung am 27.10.2011

Datum: 27.10.2011
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Geschäftsstelle der Piratenpartei Bremerhaven, Hafenstraße 22,
27576 Bremerhaven

Tagesordnung:

TOP 1 Begrüßung

TOP 1.1 Bestimmung von Versammlungsleiter und Protokollführer

TOP 1.2 Feststellung der Beschlussfähigkeit

TOP 1.3 Beschluss über die Verkürzung der Einladungsfrist

TOP 2 Bericht aus der Fraktion

TOP 3 Bericht des Schatzmeisters

TOP 4 Mitgliedschaftsanträge

TOP 5 Berichte von Landesvorstand/ Landesverband/ Fraktion

TOP 6 Angebot Zusammenarbeit BiW

TOP 7 Administration/Moderation der Webseiten

TOP 8 Konzept Mitmachpartei

TOP 9 Infostände außerhalb des Wahlkampfs

TOP 10 Bundesparteitag 2011 in Offenbach

TOP 11 facebook

TOP 12 Fehlende Protokolle

TOP 13 Sonstiges

TOP 14 Ende

Bremerhaven, 27.10.2011

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